Freitag, 19. Mai 2017

[Rezension] Sarah J. Maas - A Court of Wings and Ruin

Autor: Sarah J. Maas
Titel: A Court of Wings and Ruin
Deutscher Titel: -
Reihe: Band 3 von 6
Seiten: 699
Verlag: Bloomsbury
Veröffentlichung: 02. Mai 2017
Gelesen als: Paperback
ISBN: 978-1-40885-790-8
Preis: ca. 9

Inhalt:
Feyre will bring vengeance.
She has left the Night Court – and her High Lord – and is playing a deadly game of deceit. In the Spring Court, Tamlin is making deals with the invading king threatening to bring Prythian to its knees and Feyre is determined to uncover his plans. But to do so she must weave a web of lies, and one slip may spell doom not only for Feyre, but for her world as well.
As mighty armies grapple for power, Feyre must decide who trust amongst the dazzling and lethal High Lords – and hunt for allies in unexpected places.
But while war rages, it is her heart that will face the greatest battle.

Zitate:
„Only you can decide what breaks you, Cursebreaker. Only you."

"Remember that you are a wolf. And you cannot be caged."

"What we think to be our greatest weakness can sometimes be our biggest strength."

Meine Meinung:
Ein Jahr durfte ich nun auf das Buch warten und ich hatte mächtig Angst vor dem Buch. Das ist die erste Reihe von Sarah J. Maas, die sie beendet. Bzw die Geschichte um Feyre und Rhysand, denn es wird noch drei weitere Bücher in der Reihe geben, die aber andere Charaktere im Fokus haben. Ich hatte definitiv hohe Erwartungen, dadurch dass Sarah mit den ersten zwei Bücher schon einen so genialen Start hingelegt hat und ich diese Reihe liebe!
Eigentlich wollte ich, bevor ACOWAR erscheint, die ersten beiden Bücher nochmal lesen, aber das klappte zeitlich leider nicht, weswegen ich es auch ohne reread der ersten beiden Bücher begonnen habe. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen, weil ich mich noch sehr gut an die Ereignisse aus dem zweiten Band erinnern konnte. Aber auch sonst hätte ich wohl keine Probleme gehabt, weil ich Laufe der Handlung auch immer mal wieder auf vergangenes geblickt wird, sodass die eigenen Erinnerungen erfrischt werden.
Als ich mit dem Buch begonnen habe, ist mir aufgefallen, wie sehr ich all die Charaktere doch vermisst habe. Besonders Rhysand, Mor, Cassian & Co. Sie sind mir alle so sehr ans Herz gewachsen und alle Charaktere sind an sich gewachsen und haben neue bzw. weitere Facetten gezeigt. Besonders Lucien hat mir gefallen, weil er in eine für ihn nicht sehr einfache Lage gekommen ist und wie er das alles gemeistert hat, fand ich einfach nur genial und hat mir erneut gezeigt, was für ein tolle Charakter er ist. Es gab auch noch den ein oder anderen Charakter, der mich sehr überrascht hat, aber ich möchte jetzt keine Namen nennen, denn sonst könnte ich bei den Charakteren verraten, in welche Richtung es mit ihnen geht. Außerdem konnten wir eine Menge der anderen High Lords auch mal richtig kennen lernen und ich hätte super gerne noch mehr von ihnen gehabt. Ich fand die anderen High Lords neben Rhysand, Tamlin und Beron wirklich unterhaltsam. Wer weiß, vielleicht hat man von ihnen in einem der nächsten Bücher noch etwas mehr.
Der Verlauf der Handlung hat mir sehr gut gefallen und ich fand es gelungen umgesetzt. Bei Sarah ist man es gewohnt, dass die Handlung nicht Schlag auf Schlag Action beinhaltet, sondern es zwischendurch auch mal längere Strecken ruhiger ist für diverse Nebenhandlungen, die genauso spannend und fesselnd sind, wie die eigentlichen Actionszenen und immer ihren Teil zum eigentlichen Handlungsstrang beigetragen haben. Ich habe mich beim Lesen an keiner Stelle gelangweilt gefühlt. Mich hat Sarah mit mal wieder mit ihrem wundervollen Schreibstil wieder gefangen nehmen können und ich hätte das Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen. Von Anfang an war das Buch wie eine wilde Achterbahnfahrt und es gab wirklich schöne und erfolgreiche Momente für die Charaktere, aber genauso gab es auch genauso schreckliche und niederschmetternde Momente. Ich war besonders interessiert daran, wie Feyre am Spring Court handeln würde und wie es mit Lucien weitergeht. Außerdem konnte ich das große Finale kaum abwarten und war auf den Krieg mit dem König von Hybern ganz gespannt. Das Ende war ganz überraschend. Vieles ist geschehen, womit ich absolut nicht gerechnet habe und es sind einige Tränen geflossen. Gleichzeitig hat Sarah aber auch gezeigt, was für ein wundervolles und schönes Ende sie schreiben kann.

Fazit:
ICH LIEBE ES! Ein wirklich würdiger Abschluss für die Handlung um Feyre und Rhysand. Es tut mir im Herzen weh mich von ihnen zu verabschieden, aber Sarah hat ein wirklich gutes Ende für die beiden verfasst, welches ich mit Freude immer und immer wieder lesen werde.

Freitag, 12. Mai 2017

READ IT LIKE WATSON!

Ich hab mich kurzerhand mal entschlossen, wieder an einer Challenge teilzunehmen, die bis zum Ende des Jahres andauert. Die Challenge stammt von MISS WATSON. (Coverbild, Regeln etc stammen allesamt von Miss Watson)

Das Ziel:
So viele englische Bücher lesen wie möglich. Für jedes gelesene Buch gibt es 1 Punkt. (Eine Auflistung der gelesenen Bücher reicht, es muss keine Rezension geschrieben werden.)

Bonuspunkte:
Für jedes gelesene Buch, das sich in eine der folgenden Kategorien einteilen lässt, erhaltet ihr einen weiteren Punkt.    ///   Beispiel: Ihr lest ein Buch aus der Kategorie WEIß (1+1) und zwei aus der Kategorie SCHWARZ (1+1 & 1+1) = 6 Punkte. 

Und wenn ein Buch mehrere Kategorien erfüllt, dann gebt ihr alle an.   ///   Beispiel: 1 Buch erfüllt die Kriterien für ROT und GRÜN: 1+1+1 = 3 Punkte.

Aber Achtung: Die Kategorie LIEBLINGS-TEE kann maximal 3 x eingesetzt werden.

Kategorien:
WEISSER TEE Ein Buch mit einem weißen Cover. 
GRÜNER TEE: Ein Buch, in dem es um Natur geht bzw. das hauptsächlich in der Natur spielt. 
ROTER TEE: Ein Buch, in dem eine Liebesgeschichte die größte Rolle spielt. 
SCHWARZER TEE: Ein Buch, das ein düsteres Thema hat oder dunkle Kreaturen enthält. 
LIEBLINGS-TEE: Ein Buch, auf das du dich schon lange freust oder ein Buch, das du zum zweiten Mal liest, oder ein Buch, das dir besonders gut gefallen hat. 

So könnte die Liste zur Challenge dann aussehen:

   »  Buch 1 (ROT)                                       [2 Pkt]
   »  Buch 2                                                  [1 Pkt]
   »  Buch 3 (GRÜNWEIß)                          [3 Pkt]
   »  Buch 4                                                  [1 Pkt]
   »  Buch 5 (WEIßLIEBLINGSTEE)           [3 Pkt]

   »  Insgesamt: 10 Punkte 

Die Challenge startet ab sofort (12.05.2017) und geht bis zum 31.12.2017

Meine gelesenen Bücher:
1. Rick Riordan - The Trials of Apollo 02: The Dark Prophecy [1 Pkt]
2. Chimamanda Ngozi Adichie - We Should All Be Feminists [1 Pkt]
3. C.M. Owens - Hooked on the Game (ROTER TEE) [2 Pkt]


Insgesamt: 4 Punke


Sonntag, 7. Mai 2017

[Rezension] Marina Gessner - The Distance From Me To You

Autor: Marina Gessner
Titel: The Distance From Me To You
Reihe:
Seiten: 336
Verlag: Bloomoon
Veröffentlichung: 20. März 2017
Gelesen als: E-Book
ISBN: 978-3-8458-2193-1
Preis: 12,99€

Inhalt:
Kendra kann sich glücklich schätzen. Sie hat gerade die High School abgeschlossen und ab Herbst wartet ein Platz in einem namenhaften College auf sie. Doch zum Leidwesen ihrer Eltern verfolgt die Siebzehnjährige ein völlig anderes Ziel: Gemeinsam mit ihrer besten Freundin will sie in den nächsten Monaten den Appalachian Trail erwandern, und der führt 3.500 km von Maine bis nach Georgia. Als ihre Freundin im letzten Moment einen Rückzieher macht, beschließt Kendra, das gefährliche Abenteuer alleine durchzuziehen. Unterwegs trifft sie Sam, der vor seinem gewalttätigen Vater geflohen ist und nun auf dem Trail gestrandet ist. Er läuft den langen Weg scheinbar ziellos und hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Zwischen Kendra und Sam entwickelt sich langsam eine Liebesgeschichte, die so abwechslungsreich ist, wie der Weg: Sie hat Höhen und Tiefen, wunderschöne Ausblicke und gefährliche Abgründe. Doch als Kendra und Sam die markierten Wege verlassen, begeben sich die beiden in eine Gefahr, bei der schnell nicht nur ihre Liebe, sondern auch ihr Leben auf dem Spiel steht...

Zitat:
„Kendra empfand richtiggehend Wut. Warum um alles in der Welt sollte sie Angst haben? Die Welt gehörte ihr schließlich genauso wie irgendwelchen Männern, oder?“

Meine Meinung:
Mir ist das Buch auf Netgalley aufgefallen und dank des Verlages habe ich ein Exemplar von dem Buch bekommen. Ich habe von dem Buch zuvor noch nie etwas gehört, aber der Klappentext hat mich direkt angesprochen und das wahrscheinlich, weil es mal etwas anderes ist, als ich sonst so lese.Ich bin ohne besonders hohe Erwartungen an das Buch gegangen, weil ich es nicht kannte und mich einfach mal überraschen lassen wollte.
Der Einstieg konnte einem nicht leichter gemacht werden. Mir fallen Einstiege generell eher einfach, aber dieser hier war sehr einfach. Man wird direkt in die Handlung hineingeworfen und damit konfrontiert, dass die Freundin von Kendra einen Rückzieher macht. Von da an geht alles ganz schnell bis Kendra auf dem Trail ist und die Wanderung alleine durchzieht. Schnell wird klar, dass ihr Vorhaben nicht ganz so einfach sein wird, aber Kendra lässt sich nicht unterkriegen
Ich hatte ehrlich gesagt ein wenig Angst, dass das Buch ein wenig langweilig und langatmig werden könnte, aber ich wurde positiv überrascht und von Langeweile war keine Spur. Stattdessen war ich sehr gefesselt von Kendra und ihrer Wanderung. Es gab immer wieder etwas neues, sodass es gar nicht langweilig werden konnte und ich hatte den Eindruck, dass die Autorin eine sehr gute Recherche durchgeführt hat, was für eine solche Wanderung von Nöten ist und mit welchen Problemen man konfrontiert werden könnte. Die Umsetzung war meiner Meinung nach wirklich gelungen. Ich bin allerdings auch selber noch nie einen solchen Trail entlang gewandert. Besonders toll fand ich, dass der Fokus eher auf dem Trail und der Wanderung von Kendra gelegen hat und nicht unbedingt auf der sich entwickelnden Beziehung zwischen ihr und Sam. Die lag natürlich auch im Vordergrund, aber die Wanderung hat den größten Teil eingenommen. 
Die Charaktere waren mir allesamt ganz sympathisch. Besonders unsere Protagonisten mochte ich ganz gerne. Sam war mir von Anfang an sympathisch und man merkte direkt, dass er einiges im Leben durchmachen musste. Wie er sein Leben lebt finde ich auch sehr erstaunlich bzw. beeindruckend. Seine Lebensweise hat ihn wirklich stark geprägt, was man das ganze Buch über merkt. Kendra fand ich von Anfang an beeindruckend, denn so entschlossen wie sie war, den Trail zu bewandern, obwohl ihre beste Freundin einen Rückzieher gemacht hat, ist sicher nicht jeder. Auch in den schwierigsten Momenten hat sie versucht sich durchzukämpfen und hat nicht sofort klein beigegeben. Wie sich die Beziehung zwischen Kendra und Sam entwickelt hat, fand ich auch sehr schön, weil sie nicht von einer Sekunde auf die nächste vorhanden war. 
Das Ende fand ich etwas überraschend. Es ist definitiv anders, aber nicht in einer schlechten Art und Weise, sondern in einer sehr erfrischenden, die meiner Meinung sehr gut gepasst hat. Nach dem Ende hätte ich mir doch sogar noch mehr von dem Buch gewünscht, aber leider ist es nur ein Standalone. 
Es ist jetzt schon ein paar Wochen her, dass ich das Buch gelesen habe, aber ich kann mich noch erstaunlicherweise sehr gut an die Handlung erinnern, was jetzt im Nachhinein einen sehr guten Eindruck bei mir hinterlässt.

Fazit:
Ein wirklich sehr gelungenes Buch. Es konnte mich wirklich mitreißen und hat mir einen Einblick in ein Gebiet gegeben, von welchem ich absolut keine Ahnung habe. Ich bin von dem Buch nicht hellauf begeistert und es wird keines meiner Lieblingsbüchern, aber ich kann mir vorstellen, dass ich das Buch in Zukunft nochmal lesen werde.


Dienstag, 2. Mai 2017

[Monatsrückblick] April 2017

Ich kann es irgendwie nicht glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Es ist jeden Monat aufs neue einfach etwas, worüber man staunen kann. Schon seit einem Jahr bin ich nicht mehr in der Schule und ab heute, den 2.5.2017, sind es nur noch 83 Tage, bis mein Auslandsjahr vorbei ist. Ich bin ehrlich gesagt froh darüber, weil ich mein zu Hause echt vermisse und meinen eignen Alltag wiederhaben möchte. Aber die letzten 3 Monate werde ich auch noch locker schaffen!
Der April war wirklich ein guter Monat, denn ich habe ihn zwei Wochen in Hamburg verbracht. Es war wirklich schön wieder in der Heimat zu sein und zu Hause ist es einfach wirklich immer noch am schönsten (naja ich leb hier in Bristol, also ist das auch nicht schwer :D). Außerdem habe ich während der zwei Wochen zu Hause es auch endlich geschafft, meine praktische Führerscheinprüfung zu bestehen. Beim zweiten Anlauf war ich dann auch endlich erfolgreich und darf nun endlich ganz alleine Auto fahren. Leider habe ich es allerdings nicht geschafft meinen Plan umzusetzen und zu bloggen. Irgendwie wollte ich meine Zeit einfach nur genießen und habe den Blog komplett außen vor gelassen. Hier in Bristol versuche ich so viel zu bloggen wie es geht, aber es wird wohl doch erst ab August so richtig wieder losgehen (hoffe ich).
Aber genug von allem und kommen wir zu dem eigentlichen Inhalt, nämlich der gelesenen Büchern.

Statistik:
Gelesen: 9
Seitenzahl (insgesamt): 3363
Seitenzahl (Schnitt am Tag): 112,1
Durchschnittliche Bewertung: 3,4
Neuzugänge: 8
SuB (am Ende des Monats): 38 (Vormonat: 37)

Gelesen:
1. Elle Kennedy – The Score
2. Marina Gessner – The Distance From Me To You
3. Morgan Rhodes – Falling Kingdoms
4. C.M. Owens – Property of Drex
5. Angie Thomas – The Hate U Give
6. Andreas Izquirdo – Der Club der Traumtänzer
7. Graeme Simsion – The Rosie Project
8. J.R. Ward – The Chosen
9. Michael Karner – Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung

Monatshighlight:

Enttäuschung des Monats:
Diesen Monat hatte ich tatsächlich keine wirklich Enttäuschung. So kann es doch immer aussehen :)

Montag, 1. Mai 2017

[Rezension] Michael Karner - Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung

Autor: Michael Karner
Titel: Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung
Reihe: Band 1 von ?
Seiten: 343
Verlag: Selfpublisher
Veröffentlichung: 1. Mai 2017
Gelesen als: E-Book
ISBN: 978-1-52072-261-0
Preis: 3,99
Hier kaufen: Amazon

Inhalt:
Praya ist die Prinzessin des Juwels der Wüste, doch etwas ist besonders an ihr. Um ihre ewige Jugend zu bewahren, wurde sie in einen Tiefschlaf versetzt. Als der junge, ehrgeizige Monsterjäger Ducarte und ein friedfertiger Kung-Fu-Mönch mit dubioser Vergangenheit zu ihrer Rettung auftauchen, verfolgt jeder seine eigenen geheimen Pläne. Doch jemand will der Prinzessin das Leben rauben. Das ungleiche Trio muss sich zusammenschließen, um eine Flucht über drei Kontinente anzutreten. Von der sengenden Wüste, zu frostbefallenen Wäldern, gelangen sie auf die Spur ihrer Verfolger. Doch je mehr sie die Verschwörung aufdecken, desto eher gerät ihre Heimat in Gefahr. Als ein vermeintlicher Verbündeter die Helden unerwartet in die Arme des übermächtigen Feindes treibt, ist der einzige Ausweg, sich ihm zu stellen. Denn Praya erinnert sich langsam an ihre magischen Kräfte. Ihre Familie hielt sie noch aus einem anderen Grund gefangen...

Zitate:
„Es ist nicht das Land, welches es zu Eurem Reich macht“, sagte ich. „Es seid Ihr, sie das Land zu Eurem Reich macht.“

„Ein Mönch aus dem Land der Fünf Flüsse und Schildkröten. Ein Monsterjäger aus dem Land der Urahnen. Und eine Unsterbliche aus dem Land der Reinen.“ Er lachte schallend. „Dabei, dem König in Gelb in den Hintern zu treten.“

„Ihr alle in dieser Welt lebt, als wäret Ihr unsterblich. Es ist an der Zeit, Euch zu zeigen, wie man lebt, wenn man weiß, dass man stirbt.“

Meine Meinung:
Zuerst möchte ich meinen Dank an den Autor richten, der mir freundlicherweise ein Exemplar des Buches zur Verfügung gestellt hat.
Ich habe von dem Autor bzw. von dem Buch zuvor absolut nichts gehört und bin erst durch den Autor selber auf das Buch aufmerksam geworden. Der Klappentext hörte sich ganz vielversprechend und spannend an, sodass ich das Buch einfach annehmen musste, auch wenn ich wusste, dass ich momentan nicht so viel Zeit habe.
Ich war auf den Einstieg ganz gespannt, das der bei Fantasybüchern ja entweder leicht oder schwer fällt. Bei dem Buch ist er mir aber erstaunlicher Weise recht leicht gefallen und ich habe mich schnell in der Situation zurechtfinden können. Man wird mitten in die Handlung geworfen, womit ich absolut kein Problem hatte und mir sehr gut gefallen hat, denn so fing das Buch schon einmal spannend an. Wir lernen hier schon die drei Protagonisten kennen und es wird klar, wie verschieden die drei sind und dass da absolut verschiedene Charaktere aufeinander treffen, die durch mehrere gefährliche Situationen sich immer weiter aufeinander einlassen und sich gegenseitig unterstützen müssen.
Den Handlungsverlauf fand ich nicht schlecht. Wir befanden uns mit dem Protagonisten auf ihrer Reise, die wirklich nicht leicht war und bei welcher es auch einige knifflige Situationen gab. Wir hatten meiner Meinung nach immer eine gute Abwechslung zwischen ruhigeren Szenen und actionreichen Szenen, sodass es sich gut ausbalanciert hat. Mir wurde beim Lesen des Buches auch nicht langweilig, was mir aber aufgefallen ist, dass es recht wirr ist. Manchmal bekam ich nicht ganz mit, wie wir von einer Szene zur anderen angelangt sind, was aber auch daran liegen kann, dass ich recht schnell gelesen habe. Was mir extrem wirr vorkam war der Weltenbau. Man merkt, dass sich der Autor viele Gedanken gemacht hat und versucht hat die Welt komplex zu gestalten, sodass sie auch Sinn ergibt, aber für mich waren es zu viele verschiedene Elemente. In dem einem Moment war man in der Wüste und ich selber hatte eher einen altägyptischen Flair gespürt, aber im nächsten haben wir Eisenbahnen und Pistolen, die mich eher an den alten Westen erinnert haben. Das war für mich nicht ganz stimmig und dadurch musste ich mich öfters mal ein wenig anstrengen, mich wieder in der Handlung zurechtzufinden. Wir hatten auch definitiv die ein oder andere Überraschung in der Handlung, aber das Thema Magie, welches schon im Klappentext angesprochen wird, kam für mich etwas plötzlich. Im allgemeinen fand ich, dass viel ganz plötzlich geschehen ist, ohne dass da ein großartiger Aufbau dazu geschehen ist.
Die Charaktere fand ich alles in allem nicht schlecht. Leider hat mir aber die Tiefe gefehlt und sie fühlten sich eher 08/15 an und als hätte ich sie so schon oft gelesen. Die Ansätze waren da, mehr über sie zu erfahren und auch über ihre Heimat, aber so richtig kam es dann doch nie, aber genau das hätte ich mir gewünscht. Dann hätte ich zum Ende hin vielleicht auch ein wenig mehr mitgefiebert, wenn ich irgendeine Verbindung zu den Charakteren hätte aufbauen können.
Zum Ende hin habe ich die steigende Spannung, auch wenn ich nicht ganz mit den Charakteren mitfiebern konnte, aber dann doch gespürt. Ich wollte unbedingt wissen, wie es endet und da gab es immer mal wieder wirklich gute Twists mit denen ich nicht gerechnet habe. Das Ende macht auf jeden Fall Lust auf mehr.

Fazit:
Auch wenn ich das Buch etwas wirr fand und ich keine großartige Verbindung zu den Charaktere aufbauen konnte, fand ich das Buch nicht schlecht. Es ist sicher nicht das Beste Fantasybuch, aber es gehört auch definitiv nicht zu den schlechten. Ich denke, aus der Geschichte und den Charakteren ist noch eine Menge herauszuholen und für einen ersten Band ein sehr solider Start, auf dem man noch aufbauen kann. Wer deutsche Fantasy mag, dem kann ich das Buch wirklich empfehlen, besonders wenn man raffinierte Kampfszenen mag. 

Donnerstag, 20. April 2017

[Neuzugang] Wo ist meine Selbstkontrolle?

Ich hätte tatsächlich nicht gedacht, dass nochmal ein Post zu meinen Neuzugängen kommt, bis ich endgültig aus Bristol wiederkomme im Juli. Tatsächlich ist es doch aber passiert, dass ich gestern und heute Bücher gekauft habe, obwohl es Sonntag schon wieder nach Bristol geht. 
Durch den Titel hört es sich jetzt eher so an, als hätte ich eine Menge Bücher gekauft, aber es sind zum Glück nur drei geworden, also akzeptable Menge (in Hinblick darauf, dass ich in ein paar Tagen für weitere drei Monate weg bin).

The Chosen von J.R. Ward war meine heiß ersehnte Neuerscheinung diesen Monat. Ich dachte eigentlich, ich müsste bis zum Ende meines Auslandsjahres warten, bis ich mir das Buch kaufen kann, weil ich keine 25€ für das Hardcover ausgeben wollte und mir dann das Taschenbuch bestellen wollte. Dann habe ich aber durch Zufall mal online nachgesehen und entdeckt, dass das Taschenbuch bei einem Thalia im Laden steht und dann musste ich dort einfach vorbei und es mir kaufen. 
My Heart and other Black Holes von Jasmine Warga ist spontan bei mir eingezogen, als ich heute mit einer Freundin bei Thalia war. Von dem Buch habe ich schon gehört, aber es hat nie großartig mein Interesse geweckt. Heute hat es aber quasi nach mir geschrien und somit musste es einziehen.
Zuletzt ist da noch Der Koffer von Robin Roe, welches auch bei dem Thalia Besuch mit einer Freundin bei mir eingezogen ist. Mir war gar nicht bewusst, dass das Buch eh schon auf meiner Wunschliste stand, aber halt auf Englisch. Von dem Königskinder Verlag, einem Imprint des Carlsen Verlags, hört man ja nur gutes und auch viele der Bücher, die bei ihnen veröffentlicht werden, scheinen wirklich eher etwas besonderer und tiefgründiger zu sein als viele Jugendbücher. Ich kaufe mir ja wirklich nur noch selten Bücher auf Deutsch, aber den Verlag unterstütze ich dann doch ganz gerne.

J.R. Ward - The Chosen (Black Dagger Brotherhood #15)
Xcor, leader of the Band of Bastards, convicted of treason against the Blind King, is facing a brutal interrogation and torturous death at the hands of the Black Dagger Brotherhood. Yet after a life marked by cruelty and evil deeds, he accepts his soldier's fate, his sole regret the loss of a sacred female who was never his: the Chosen Layla. Layla alone knows the truth that will save Xcor's life. But revealing his sacrifice and his hidden heritage will expose them both and destroy everythinng Layla holds dear - even her role of a mother to her precious young. Torn between love and loyality, she must summon the courage to stand up against the only family she has for the only man she will ever love. Yet even if Xcor is somehow granted a reprieve, he and Layla would have to confront a graver challenge: bridging the chasm that divides their worlds without paving the way for a future of even greater war, desolation and death. As a dangerous old enemy returns to Caldwell, and the identity of a new deity is revealed, nothing is certain or safe in the world of the Black Dagger Brotherhood, not even true love... or destinies that have long seemes set in stone.

Jasmine Warga - My Heart and Other Black Holes
Sixteen-year-old physics nerd Aysel is obsessed with plotting her own death. With a mother who can barely look at her without wincing, classmates who whisper behind her back, and a father whose violent crome rocked her small town. Aysel is ready to turn her potential energy into nothingness. There's only one problem: she's not sure she has the courage to do it alone. But once she discovers a website with a section calles Suicide Partners, Aysel's convinced she's found her solution: a teen boy with the username FrozenRobot (aka Roma) who's haunted by a family tragedy is looking for a partner. Even though Aysel and Roman have nothing in common, they slowly start to fill in each other's broken lives. But as their suicide pact becomes more concrete, Aysel begins to question whether she really wants to go through with it. Ultimately, she must choose between wanting to die or trying to convince Roman to live so they can discover the potentioan of their energy together. Except that Roman may not be so easy to convince.

Robin Roe - Der Koffer
"Wie viele Sterne?", hat Julians Vater immer gefragt, wenn er ihn abends ins Bett brachte. Zehntausend-Sterne-Tage waren die besten überhaupt. Doch Julians Eltern sind tot. Seit er bei seinem Onkel wohnt, ist ihm nichts geblieben als Geheimnisse und ein Koffer voller Erinnerungen. Als Julian seinem Pflegebruder Adam wiederbegegnet, ist er zunächst voller Glück. Adam, der so nett ist und so tollpatschig und trotzdem zu den Coolen gehört. Doch ist es schwierig Vertrauen Julian fasst, desto mehr kommt Adam hinter seine Geheimnisse. Das bringt sie beide in große Gefahr.


Mittwoch, 12. April 2017

My Book Bucket Reading List


Vor kurzem habe ich ein Video von Regan von PeruseProject auf Youtube gesehen, in dem es um genau eine solche Reading Bucket List geht (*HIER*) und das hat mich dazu inspiriert, selber eine Bucket List zu erstellen. Ich komme mit monatlichen Leselisten etc nicht klar und es funktioniert für mich einfach nicht, aber bei einer solchen Bucket List, die quasi mein ganzes Leben lang läuft, habe ich keinen Druck und es hat ganz schön viel Spaß gemacht darüber nachzudenken. Natürlich kann und wird sich die Liste im Laufe der Zeit ändern, aber vielleicht kann ich ja einmal im Jahr die Liste aktualisieren (wenn ich es nicht vergesse). Es ist sicher interessant zu sehen, wie viel sich in einem Jahr und länger verändert und was alles noch dazu kommt.

Game of Thrones Reihe komplett lesen
Ich hab die Reihe jetzt schon seit einiger Zeit zu Hause stehen, aber bisher habe ich immer noch nur die ersten beiden Bücher von den bisher 5 Büchern gelesen. Mir gefallen die Bücher wirklich gut, aber ich finde sie gleichzeitig auch etwas langatmig und anstrengend zu lesen. Außerdem ist der Umfang der Bücher etwas einschüchternd, weswegen es mich immer eine ganze Weile braucht, bis ich die Bücher in die Hand nehme.

Alles von Stephen King lesen
Keine Ahnung, ob ich das jemals schaffen werde, weil der Typ einfach schon so viel veröffentlicht hat und auch unter Pseudonymen. Ich muss mich vielleicht mal wirklich hinsetzen und eine Liste machen mit allen Werken, die er veröffentlicht hat. Einige habe ich dank meiner Eltern zu Hause stehen, weil beide von ihm als sie in meinem Alter viele seine Bücher gelesen haben. Besonders mein Vater war ein Fan von ihm und ich habe definitiv noch 11 Bücher von ihm auf dem SuB und ich habe sicher noch bis zu 10 weitere Büchern von ihm in meinem Regal stehen, die schon gelesen sind. Dieser Punkt auf der Liste wird wohl wirklich eine Lebensaufgabe sein.

SuB auf 15 Bücher reduzieren
Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich möchte meinen SuB auf mind. 15 Bücher reduzieren. Für viele mag das wirklich eine Traumvorstellung sein, aber für mich doch ein recht realistisches Ziel, da mein SuB momentan nicht weit von der 30 entfernt ist. Ich fühle mich selbst mit einem SuB von 'nur' 50 oder 30 Büchern einfach nicht wohl und arbeite weiterhin daran, ihn zu verkleinern. Mit Erfolg. Ich muss dazu aber sagen, dass mein Auslandsjahr wirklich dabei hilft, weil ich dadurch die ganzen ungelesenen Bücher auf dem Kindle lese und nicht so viele Printbücher kaufe, aufgrund meines Platzes im Gepäck. Ich glaube, dass ich mich mit einem SuB von 15 Büchern viel wohler fühlen würde und darum geht es doch. Mancher mag sich mit einem SuB im dreistelligen Bereich wohl fühlen, was auch nicht falsch ist, aber ich gehöre nicht zu diesen Personen.

Mehr Klassiker lesen
Das dürfte so ziemlich ein Standard auf solchen Listen sein und man liest es auch oft in den Jahresvorsätzen von anderen. Ich will es aber auf längerem Zeitraum ausweiten, weil ich vielleicht ein oder zwei Klassiker pro Jahr lese. Ich picke mir nämlich immer genau die raus, die mich auch wirklich interessieren und will nicht unbedingt eine bestimmte Anzahl von Klassikern lesen oder einen Klassiker lesen, obwohl er mich nicht interessiert, aber weil er eben als Klassiker gilt. Ich denke aber auch mal, dass Klassiker eben nicht ohne Grund als solche gelten und man kann sich ja auch mal freiwillig älteren Werken widmen. In der Schule werden sie einem ja eher aufgezwungen, sodass man sie meist zu hassen beginnt, aber wenn man sich sie frei auswählen kann, dann findet man für sich ja sicher einige Schätze, die man aufgrund seiner entwickelten Abneigung in der Schule nie gefunden hätte.

Mehr Wälzer lesen
Der Punkt liegt mir ganz nah am Herzen. Die meisten Bücher, die ich lese, sind um die 300-400 Seiten lang. Als Wälzer gelten für mich aber Bücher erst ab mind. 500 Seiten. Mich schüchtern Wälzer gut und gerne mal ein, wie ich schon beim ersten Punkt in diesem Post erwähnt habe. Ich möchte mich aber nicht mehr von diesen einschüchtern lassen, sondern anfangen öfter zu ihnen zu greifen, denn ich denke, dass in Wälzern, besonders bei Fantasybüchern, die Welt und Charaktere einfach mit einer viel besseren Tiefe gestaltet werden können, als bei einem normalen 300-400 Seiten Buch.

Mehr diverse Bücher lesen
Der Punkt liegt mir ebenfalls nah am Herzen. Ich bin wirklich froh, dass mir aufgrund von Social Media die Augen geöffnet worden sind und mir meine Privilegien so richtig bewusst geworden sind. Dadurch ist mir auch erst so richtig bewusst geworden, wie weiß die Buchwelt doch ist. Wie selten ist es, dass wir über schwarze Protagonisten lesen oder über Asiatische oder über Protagonisten der LGBTQ+ Community. Letzterer Punkt taucht zwar immer öfter auf, aber viele sind es dennoch nicht und leider sind es auch meistens nur schwule Protagonisten. Ich würde allerdings gerne mehr über lesbische Charaktere lesen, über Transgender, über asexuelle, pansexuelle, bisexuelle Charaktere. Mit diversen Büchern möchte ich meinen Horizont erweitern und ich würde mir so sehr wünschen, dass alle mir Minoritäten endlich auch ihren rechtfertigen Platz in der Buchwelt bekommen würden. Die Welt ist vielfältig und das sollte auch in Bücher widergespiegelt werden!

Interview mit einem Vampir lesen
Ab und zu habe ich auf meinem Blog ja schon erwähnt, dass ich ein absoluter Fan von Vampiren bin. Eigentlich müsste man meinen, dass ich hier jetzt Dracula von Bram Stoker nennen würde, aber das Buch habe ich schon gelesen. Interview mit einem Vampir von Anne Rice ist aber auch ein wirklicher Klassiker unter den Vampirromanen und ich habe einfach das Gefühl, dass wenn man auf Vampire steht, das Buch gelesen haben muss.So will ich das Buch im Laufe meines Lebens auch irgendwann noch lesen.


Das war es dann erstmal mit meiner Bucket-List und das sind die Dinge, dir mir vorerst eingefallen sind.
Habt ihr auch irgendwelche buchige Ziele, die ihr irgendwann in eurem Leben erreichen wollt?

Freitag, 7. April 2017

[Neuzugang] Alles aus England seit Januar

Seit Dezember ist dies hier jetzt mein erster Neuzugangspost, so hat sich auch ein bisschen angesammelt. Den Post kann ich jetzt auch in Ruhe schreiben, weil ich seit letzter Nacht wieder in Hamburg bin und nach meinem Urlaub hier geht es für die letzten drei Monate zurück nach Bristol. Seit Januar sind bei mir 18 Bücher eingezogen, wovon 11 E-Books sind. Was auch gut ist, denn 6 Print-Bücher plus Klamotten in Rucksack und Carry On verteilen war eine kleine Herausforderung. Gut, dass Printbuch Nr. 7 hier bei mir zu Hause lag und nur noch ausgepackt werden wollte.
Einmal alle meine 7 neuen Printbücher, wovon ich alle bis auf "The Hate U Give" schon gelesen habe, weil ich das Buch gestern Nacht erst ausgepackt habe. 
Blood Vow wollte ich eigentlich schon kaufen, als es erschienen ist, aber da mein Waterstones es zu dem Zeitpunkt nicht hatte, musste ich halt warten. Kaum war ich aber in Bristol, habe ich es im Laden gesehen und es musste einziehen. 
Falling Kingdoms stand schon lange auf meiner Wunschliste, aber es kamen wie so oft einfach andere Bücher dazwischen. Bei einer kleinen Shoppingtour ist es dann mit Lies We Tell Ourselves und If I Was Your Girl bei mir eingezogen. Von Robin Talley habe ich schon ein Buch gelesen, welches mir sehr gut gefallen hat und das von Meredith Russo hat mich schon seitdem ich das erste Mal von dem Buch gehört habe gereizt.
Illuminae war lange Zeit in aller Munde. Ich dachte immer, dass das Buch nichts für mich wäre, aber dann habe ich es doch einfach mal gewagt und es gekauft. Enttäuscht hat es mich auch definitiv nicht.
Zuletzt wäre da noch Six of Crows. Das Buch wollte ich auch schon lange lesen, aber wegen des Buchclubs Booktravelers auf Facebook habe ich endlich die Motivation gefunden, es mir endlich zu kaufen. 

Und hier sind jetzt alle meine neuen E-Books. Bis auf  Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung sind alle Bücher schon gelesen. 

Das waren meine Neuzugänge seit Anfang des Jahres. Ich bin erstaunt, dass es doch weniger ist, als ich erwartet habe, aber meinem SuB tut es sehr gut, besonders da fast alle Bücher schon gelesen sind. 
Jetzt heißt es die nächsten vier Monate abwarten und mal sehen, was in der Zeit so bei mir einzieht.

Samstag, 1. April 2017

[Monatsrückblick] März 2016

Heiliger BimBam! Der März ist doch tatsächlich schon zu Ende und ich habe es beinahe nicht mitbekommen. Der März war aus einem Grund bei mir ganz schön hart. Die Eltern meiner Gastmutter haben seit Ende Februar bei uns in der kleinen Wohnung gelebt und die sprechen wirklich nur Spanisch. Außerdem war es ordentlich eng in der Wohnung und permanent laut. Das ging mir wirklich gegen den Strich und ich habe mich innerhalb der Wohnung eher zurückgezogen, weil ich mich so eingeengt gefühlt habe. Seit einer Woche sind die Großeltern allerdings wieder in Spanien und alles ist wieder beim alten. Zum Glück! Außerdem fiebere ich schon dem 6.4. entgegen, weil es dann für mich endlich wieder nach Hause geht, auch wenn es nur für zwei Wochen ist und demnächst werden meine Mama und ich dann auch meinen Rückflug für Juli buchen, wenn es dann endgültig wieder für mich nach Hause geht. Mein Auslandsjahr läuft also schnurstracks auf die Zielgerade zu. 
Diesen Monat war ich auch in Oxford und lasst euch sagen, dass die Stadt wirklich schön ist, auch wenn sie quasi nur aus Universitäten und Colleges besteht (38 an der Zahl). Ansonsten habe ich meine Zeit eher damit verbracht, mich mit meinen Freunden hier zu treffen und meine letzten paar Monate hier in Bristol zu genießen, auch wenn Bristol nie meine Lieblingsstadt sein wird. 
Mein Lesemonat ist dieses Mal von der Anzahl der gelesenen Bücher wirklich sehr gut gewesen und auch anhand meiner Bewertungen war es nicht der schlechteste Lesemonat. Die Großeltern haben da wirklich einen Aufschwung bei mir bedeutet.
Jetzt reicht es aber auch mit dem Gelaber und wir kommen dann jetzt auch mal zu meinem Lesemonat.

Satistik:
Gelesen: 10
Seitenanzahl (insgesamt): 3836
Seitenzahl (Schnitt am Tag): 123,74
Durchschnittliche Bewertung: 3,6
Angefangen: Falling Kingdoms
Neuzugänge: 5
SuB (am Ende des Monats): 37 (Vormonat: 40)

Gelesen:
1. Pepper Winters - Tears of Tess
2. Sabine Schulter - Blutwächter
3. Jay Kristoff & Amie Kaufman - Illuminae
4. Sarah J. Maas - Throne of Glass
5. Eva Pohler - The Purgatorium
6. Robin Talley - Lies We Tell Ourselves
7. Kristine Cayne - Going All In
8. Leigh Bardugo - Six of Crows
9. Raye Wagner - Curse of the Sphinx
10. Elle Kennedy - The Mistake

Monatshighlight:

Enttäuschung des Monats:



Montag, 27. März 2017

[Rezension] Leigh Bardugo - Six of Crows

Autor: Leigh Bardugo
Titel: Six of Crows
Deutscher Titel: -
Reihe: Band 1 von 2
Seiten: 491
Verlag: Indigo
Veröffentlichung: 29. September 2015
Gelesen als: Paperback
ISBN: 978-1-78062-227-9
Preis: ca. 10€

Inhalt:
Criminal prodigy Kaz Brekker has been offered wealth beyond his wildest dreams. But to claim it, he'll have to pull off a seemingly impossible heist:

Break into the notorious Ice Court
(a military stronghold that has never been breached)

Retrieve a hostage
(who could unleash magical havoc on the world)

Survive long enough to collect his reward
(and spend it)

Kaz needs a crew desperate enough to take on this suicide mission and dangerous enough to get the job done - and he knows exactly who: six of the deadliest outcasts the city has to offer. Together, they just might be unstoppable - if they don't kill each other first.

Zitate:
"When everyone knows you're a monster, you needn't waste time on doing every monstrous thing."

"No Mourners. No Funerals."

"The easiest way to steal a man's wallet is to tell him you're going to steal his watch. You take his attention and direct it to where you want it to go."

Meine Meinung:
Six of Crows war schon immer ein Buch, auf welches ich ein Auge geworfen habe, aber es aus unerfindlichen Gründen doch nie gekauft habe, obwohl es doch so gut sein soll, sogar besser als ihre Grischa-Trilogie und mir diese auch ganz gut gefallen hat. Aufgrund einer Leserunde habe ich mir das Buch dann endlich auch mal gekauft und hatte sehr hohe Erwartungen, weil ich bisher noch keine einzige schlechte Rezension dazu gesehen habe und jeder das Buch zu lieben scheint.
Dadurch, dass ich wegen der Grischa-Trilogie schon mit der Welt vertraut war, fiel mir der Einstieg nicht so schwer, allerdings muss man die Trilogie auch nicht gelesen haben um Six of Crows zu lesen. Ich habe mich also sehr schnell in dem Buch zurechtgefunden und habe mich schnell in dem Setting wieder wohl gefühlt. Besonders toll war zu sehen, wie die Autorin ihre Welt weiter ausgebaut hat und man ein paar weitere Facetten sehen konnte, als von dem schon bekannten.
Nachdem ich so schnell in das Buch hineingekommen bin, ist mir schnell aufgefallen, dass in dem Buch ein eher langsameres Tempo herrscht. Bei vielen Büchern passt dieses Tempo meiner Meinung nach nicht oder es wurde nicht gut umgesetzt, aber Leigh Bardugo hat eine wirklich gute Balance gefunden, sodass das Buch nicht langweilig geworden ist. Mit dem gewählten Tempo konnte Leigh Bardugo viel Platz für die facettenreichen Charaktere und deren inneren Konflikten, welche neben der eigentlichen Handlung sehr weit im Vordergrund standen. Die Charaktere waren im generellen einfach nur genial! Besonders toll ist es, dass wir hier einen sehr diversen Cast haben und er nicht komplett aus weißen, wunderschönen Charakteren besteht, sondern der Norm entweichen. Jeder einzelne der Charaktere ist einzigartig und durch und durch interessant. Sie hatten alle ihre eigene Vergangenheit, durch welche sie angetrieben werden und man erfährt Stück für Stück, wie diese Vergangenheit aussieht. Leigh Bardugo hat einen sehr guten Job geleistet jeden ihrer Charaktere mit einer unglaublichen Tiefe auszuarbeiten.
Ich finde, dass man eigentlich sagen könnte, dass das Buch von den Charakteren geleitet wird und nicht nur von Ereignis zu Ereignis lebt. Die Spannung ging in dem Buch dadurch auch absolut nicht verloren, was durch das eher langsame Tempo leicht der Fall hätte sein können. Ich konnte das Buch aber kaum noch aus der Hand legen und wollte immer wissen, wie es weitergeht. Der Plot hat sich wie ein roter Faden durchgezogen und der Verlauf der Handlung unvorhersehbar und wir haben in dem Buch auch einige Überraschungen, die auf einen warten. Besonders zum Ende hin wurde das Buch immer rasanter und mit den Twists und Aufdeckungen die es gab, habe ich absolut nicht gerechnet. Nach diesem Ende möchte man definitiv am liebsten weiterlesen!

Fazit:
Ein sehr gutes Buch! Ich kann es wirklich empfehlen, denn ich habe absolut keine Kritikpunkte für das Buch und es war mal schön ein YA Fantasybuch mit einem diversen Cast zu lesen. Wer ein Buch mit einem diversen Cast lesen möchte, sollte definitiv zu diesem Buch greifen!
Das einzige, was mich von einer vollen Bewertungen abhält ist der Fakt, dass ich nicht head over Heels in das Buch verliebt bin.



Dienstag, 14. März 2017

[Rezension] Amie Kaufman & Jay Kristoff - Illuminae

Autor: Amie Kaufman & Jay Kristoff
Titel: Illuminae
Deutscher Titel: -
Reihe: Band 1 von 3
Seiten: 599
Verlag: Oneworld
Veröffentlichung: 20. Oktober 2015
Gelesen als: Paperback 
ISBN: 978-1-78074-837-5
Preis: 9,99€

Inhalt:
The year is 2575 and two mega-corporations are at war over a planet that's little more than ice covered speck.
Too bad nobody thought to warn the people living on it. With enemy fire raining down on them, Ezra and Kady have to make their escape on the evacuating fleet. But their troubles are just beginning. A deadly plague has broken out on one of the spaceships and it is mutating with terrifying results. Their ship's protection is seriously flawed. No one will say what is going on.
As Kady hacks into a tangled web of data to find the truth, it's clear that only one person can help her. Ezra. And the only problem with that is they split up before all this trouble started and she isn't supposed to be talking to him.

Zitate:
"Perhaps braveryis simply the face humanity wraps its collective madness."

"Miracles are statistical improbabilities. And fate is an illusion humanity uses to comfort itself in the dark. There are no absolutes in life, save death."

Meine Meinung:
Ich habe das Gefühl, dass jeder, der auf Englisch liest, dieses Buch schon gelesen hat und davon begeistert ist. Ich habe es so lange auf jeder Plattform gesehen, aber bisher es nie gekauft, weil ich immer das Gefühl hatte, dass das kein Buch für mich wäre. Wie ich damit aber doch falsch lag!
Dadurch, dass es um das Buch einen Riesen Hype gab, hatte ich natürlich sehr hohe Erwartungen. Ich habe nur positives über das Buch gehört und auch darüber, wie es geschrieben ist. Es ist nämlich nicht wie ein normaler Prosatext geschrieben, sondern die Geschichte wird in Logbucheinträgen, Chatverläufen oder Dokumenten erzählt, was wirklich cool und einzigartig ist. Mir ist noch nie ein Buch dieser Art unter Augen gekommen.
Ich war ja komplett darauf vorbereitet, dass es eine Weile dauern wird, bis ich in die Handlung hineinfinden werde, weil das bei den meisten der Fall war, aber mir fiel der Einstieg erstaunlich leicht. Mich hat das Buch sofort in seinen Bann gezogen und ich konnte mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören. Die Seiten flogen schon gleich zu Anfang nur so dahin und ich hatte kaum Probleme mich zurechtzufinden. Das einzige, was mich ein wenig aus der Bahn geworfen hat ist, dass man nie wirklich einen Grund für den Krieg erfahren hat. Oder hab ich das einfach nur überlesen? Das wäre mein einziger Kritikpunkt, denn das wäre etwas, was mich mächtig interessiert hätte. Ich habe mich auch nicht lange an die außergewöhnliche Erzählweise gewöhnen müssen, sondern kam sehr schnell damit klar und habe mich immer weiter gefreut, was als nächstes kommen würde.
Die Handlung fand ich einfach nur spitze! Ebenso wie den Verlauf. Man wird quasi direkt durch ein Interview in die Handlung geschmissen und bekommt einen kleinen Überblick was passiert ist, bevor es dann so richtig losgeht und alles aufgedeckt wird und wir mit den Charakteren herausfinden, was wirklich Sache ist. Ich fand die gesamte Umsetzung mehr als gelungen, weil man sich immer gefragt hat, was wohl als nächstes passieren würde. Die Handlung war wirklich undurchsichtig und es gab auch einige Überraschungen, die definitiv fies waren! So viele Gefühle die ich für dieses Buch hatte, habe ich schon lange nicht mehr gehabt. Es war sogar so weit, dass ich in der Öffentlichkeit beinahe ein paar Tränen vergossen habe, wobei ich eigentlich gut bin so was in der Öffentlichkeit nicht zu zeigen.
Zu den Charakteren kann ich nur eines sagen: ICH LIEBE SIE! Ich war von Beginn an ein Fan von Kady und Ezra. Bei den beiden stimmt einfach die ganze Chemie und ich wollte sie permanent zusammen haben. Ich hatte ja erst mal Angst, dass ich aufgrund der Erzählweise keinen Zugang zu den Charakteren finden würde, aber das war glücklicherweise nicht der Fall. Es war sogar eher so, dass ich das Gefühl hatte, ihnen näher zu sein, als manch anderen Charakteren in Büchern, die als normale Prosatexte verfasst sind. Das hat mich positiv überrascht, aber hat mich das Buch gleich noch viel mehr lieben lassen.
Zum Ende hin wurde das Buch aber wirklich frustrierend, aber nicht im negativen Sinne, dass es plötzlich schlecht geworden ist. Eher waren es die Ereignisse, die es so frustrierend gemacht haben und ich wollte das ein oder andere absolut nicht wahr haben. Zum Ende hin gab es dann aber noch eine Überraschung, die mich wirklich zum ausrasten gebracht hat. Diejenigen, die das Buch kennen, wissen sicher welchen Moment ich am Ende meine.

Fazit:
Wow. Einfach nur Wow. Ich bereue es, so lange damit gewartet zu haben das Buch zu lesen. Bis auf eine einzige Kleinigkeit habe ich an dem Buch wirklich nichts auszusetzen und kann es wirklich jedem ans Herz legen. Ein wirklich einzigartiges Buch, welches man lesen sollte. Selbst ein paar Tage nach beenden des Buches bin ich noch immer total hin und weg. Selbst wenn man nicht der größte Si-Fi-Leser ist wie ich, kann man sehr viel gefallen an dem Buch finden!