Montag, 13. November 2017

Klassiker, die ich lesen möchte

Einige haben es ja vielleicht schon mitbekommen, dass ich im Oktober mit meinem Studium begonnen habe. Ich studiere Anglistik/Amerikanistik und in dem Studiengang muss ich ja so einiges lesen, darunter auch Klassiker. Seitdem ich mit dem Studium begonnen habe ist mir aufgefallen, dass meine Lust, Klassiker zu lesen, deutlich gestiegen ist und deswegen habe ich mir gedacht, dass ich mal ein paar Klassiker vorstellen, die ich lesen möchte.
Die Ausgaben, die ich euch zeige, sind die der Penguin English Library, weil ich diese wunderschön finde und mir die Klassiker, wenn es soweit ist, in dieser Ausgabe auch kaufen möchte.

A Study of Scarlet von Arthur Conan Doyle steht weit oben auf meiner Liste. Wir alle sind wohl so ziemlich in dem Wissen aufgewachsen, dass Sherlock Holmes der Beste Detektiv sei und wir konnten uns schon in zahlreichen Verfilmungen davon überzeugen. 
Frankenstein von Mary Shelley ist wohl der Horror-Klassiker schlechthin. Über Mary Shelley selber hört man ja auch immer wieder einige sehr interessante, vielleicht auch verstörende, Fakten. Frankensteins Monster ist ja auch ebenfalls Stoff für viele Verfilmungen oder sein Monster wird oft erwähnt, weswegen ich auch diesen Klassiker unbedingt lesen möchte.
Jane Eyre von Charlotte Brontë ist in meinen Fokus geraten, weil eine meiner Tutorinnen uns im Tutorium einen Ausschnitt von John Greens Crash Course YouTube-Video (HIER) gezeigt hat. Das Buch hat sich wirklich interessant angehört, weswegen ich auch diesen Klassiker unbedingt lesen möchte.

Pride and Prejudice von Jane Austen ist generell sehr beliebt. Oder zumindest glaube ich das. Gefühlt kennt jeder die Verfilmung, die ich bis zum heutigen Tag immer noch nicht gesehen habe aber bisher hat diese mich auch nicht wirklich gereizt. Das Buch allerdings würde ich schon gerne lesen, besonders da ich dank des Studiums so eine Lust auf Klassiker verspüre. 
The Picture of Dorian Gray von Oscar Wilde ist der eine Klassiker auf dieser Liste, den ich schon seit ein paar Jahren lesen möchte. Ganz genau kann ich es nicht erklären, warum genau ich es unbedingt lesen will, aber der Inhalt hat mich schon von Anfang an interessiert. 

The Scarlet Letter von Nathaniel Hawthorne dürfte vielen, wie auch mir, wegen des Filmes "Einfach zu haben" bekannt sein. Ohne den Film würde das Buch wohl gar nicht auf der Liste stehen, aber ich würde gerne selber lesen um mir ein Bild von der Geschichte zu machen. Gerade weil ich ja jetzt auch dank einer Vorlesung einen guten Einblick in die Anfänge Amerikas bekommen habe und etwas mehr über die Puritans weiß. 
Wuthering Heights von Emily Brontë ist mir das erste Mal in Twilight aufgefallen, ist dann aber in Vergessenheit geraten. In meiner jetzigen Laune ist es mir aber wieder eingefallen und ich bin schon ganz gespannt auf diesen Klassiker. 

Was haltet ihr von Klassikern? Kennt ihr schon einen oder mehrere die ich mir vorgenommen habe? Oder könnte ihr mir von welchen abraten bzw. weitere empfehlen?

Freitag, 3. November 2017

[Review] Ally Mathews - Offsetting Penalties

Author: Ally Mathews
Title: Offsetting Penalties
Series:
Page Count: 202
Publisher: Teen Crush
Release Date: 06. November 2017
Edition: E-Book
ISBN: 978-1-64063-338-4
Price: $2.99 USD 

Description
Isabelle Oster has dreamed of being a prima ballerina her entire life, so when the only male dancer back out of the fall production, she's devastated. Without a partner, she has no hope of earning a spot with the prestigious Ballet Americana company. Until hot jock Garret practicing stretches in one of the studios gives Izzy an idea, and she whips out her phone. But doesn she really want this badly enough to resort to blackmail?
All-state tight end Garret Mitchell will do anything to get a college football scholarship. Even taking ballet, which surprisingly isn't so bad, because it means he gets to be up close and personal with the gorgeous Goth girl Izzy while learning moves to increase his flexibility. But Izzy needs him to perform with her for the Ballet Americana spot, and he draws the line at getting on stage. Especially wearing tights.

Quotes
"He was an all-state football player. He should be able to do this. Toddlers were more flexible than he was." (Pos. 403)

"It's about telling a story, pulling the audience into what I'm doing and transporting them into my world with me. Making them forget whatever's bothering them for a while." (Pos. 1154)

"I can't control anyone or anything else, but I can decide how something will affect me." (Pos. 2400)

Review
I received this book from the publisher through NetGalley in exchange of an honest review. All thoughts and opinions are my own.

Discovering this book on NetGalley I was immediately intrigued by the synopsis. I was immediately drawn in by the Enemies to Lovers trope and wanted to know how the author would realise the blackmail factor. 
Starting the books I didn't have any high expectations but I was still happy that it wasn't difficult to find my way into the storyline and I quickly noticed that this book was going to be a very quick read. I didn't even realise how many pages I read in a short amout of  time and within 20-30 minutes I probably had read about 15% of the book. 

The story and the course of action weren't something entirely new. What I really liked was the combination of a ballet dancer and a Football player because thats something I haven't seen yet in a book. Even though I've never read about a Football player and a ballet dancer before the book was very cliché-ridden but that never bugged me in any way because it was done in a very great way and didn't leave me bored. Even though the book was quite predictable and I always had the feeling that I knew what was going to happen next I always felt very entertained. Unfortunately I felt like the storyline went off a little too fast at some points and that it could've been more developed. Sometimes a scene ended so sudden and we switched to another that I had a few problems to orient myself for a moment. Towards the end I also believe that the story was a little rushed and that it definitely could've needed a few more pages to wrap things up more smoothly.

The characters were absolutely likeable and well developed but unfortunately they were also clishé-ridden. There is nothing wrong with that and you still were able to like the characters. What bugged me the most is that I didn't feel the chemistry between Garret and Isabelle. Only at the very end I started to feel some chemistry but otherwise they were just really good friends in my opinion. It aso didnt feel like an enemies to lovers kind of relationship. I had more of a feeling that the both had nothing to do with each other until Garret turned up in the dance studio and from then on everything started to develop, so it felt like strangers to friends to lovers. 

Conclusion
Overall I really liked the book and it was fun to read, even tho I had some critique on it. I can definitely recommend this book to anyone who is looking for a quick and light read and who doesn't mind clishé-ridden books. I definitely will consider checking out more books by the author (if she has any) or the publisher in the future.


Mittwoch, 1. November 2017

[Monatsrückblick] Oktober 2017

Wie ist das passiert, dass wir jetzt nur noch zwei Monate des Jahres vor uns haben?  Mir fällt immer erst so richtig auf, wie schnell die Zeit doch vergeht, wenn ich meine Monatsrückblicke tippe. 
Für mich fing im Oktober ein neuer Lebensabschnitt an, denn die Universität hat begonnen und ich studiere im Hauptfach Anglistik/Amerikanistik und im Nebenfach Allgemeine Sprachwissenschaften. Während der Orientierungseinheiten vor der ersten Vorlesungswoche habe ich ein paar netter Leute kennengelernt, aber auch während der ersten zwei Vorlesungswoche nahm das kein Ende. 
Leider hat mein Blog in diesem Monat ein wenig gelitten, aber ich konnte keine große Lust aufbringen, mich vor oder nach der Uni hinzusetzen um Posts vorzubereiten. Ich habe mich deshalb entschieden, es ein wenig ruhiger angehen zu lassen, um mich zu nichts zu zwingen, aber wenn mal zwei Wochen oder so nichts von mir kommt, tut mir das auch nicht weh. 
Gelesen habe ich diesen Monat nicht so viel. Zur Mitte des Monats hin habe ich grad mal erst ein Buch beendet, weil ich aus meiner Leseflaute nicht rauskomme, aber auch hier zwinge ich zu nichts und lasse es ruhig angehen. Besonders da ich ja auch für die Uni sehr viel lesen muss. Ein paar Bücher habe ich dennoch gelesen und die will ich euch auch nicht vorenthalten. 

Statistik:
Gelesen: 4
Seitenzahl (insgesamt): 1620
Seitenzahl (Schnitt am Tag): 52,2
Durchschnittliche Bewertung: 3,9
Angefangen: Hamlet
Neuzugänge: 7
SuB (am Ende des Monats): 46 (Vormonat: 42)

Gelesen:

1. Sarah J. Maas - Tower of Dawn
Tower of Dawn habe ich am sehnlichsten dieses Jahr erwartet und es konnte all meine Erwartungen treffen. Sarah J. Maas konnte mich wieder absolut überzeugen und ohne meine Leseflaute, die mich schon seit einiger Zeit plagt, hätte ich das Buch in einem Rutsch wohl durchgelesen. Von der Handlung und den Charakteren her habe ich nichts auszusetzen.
5 von 5 Eulen

2. Krista & Becca Ritchie - Hothouse Flower
Leider konnte mich Hothouse Flower nicht ganz so sehr begeistern wie seine Vorgänger. Mir waren die Charaktere allesamt unsympathisch, besonders die Protagonisten Daisy und Ryke, und ich hab die Lust an der Reihe dank des Buches leider ein wenig verloren. Das Buch war nicht schlecht, aber es war auch nicht gut. Es war halt eben nur mittelmäßig.
3 von 5 Eulen 

3. Rick Riordan - The Sea of Monsters
Das ist mein reread diesen Monat und ich liebe es genauso sehr, wie bei den ersten Malen, die ich das Buch gelesen habe. Ich habe das Gefühl, dass ich zu dem Buch eigentlich kaum was sagen muss, denn so ziemlich jeder hat die Reihe schon gelesen bzw. von ihr gehört.
4,5 von 5 Eulen

4. Ally Mathews - Offsetting Penalties
Offsetting Penalties hat mir ganz gut gefallen, auch wenn es hier und da ein paar Unstimmigkeiten gab. Im allgemeinen verlief mir alles viel zu schnell und ich konnte bis zum Ende hin keine wirkliche Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Dennoch war es keine wirkliche Enttäuschung, weil ich einfach Spaß am Lesen hatte.
3 von 5 Eulen

Monatshighlight:

Enttäuschung des Monats:



Freitag, 27. Oktober 2017

[Geschnacke] Kleine Ankündigung

Ich weiß gar nicht, ob es überhaupt jemandem aufgefallen ist, aber auf meinem Blog ist es im Oktober ja ganz schön still geworden.
Diesen Monat ist bei mir die Uni losgegangen, die schon ein ganzes Stück meiner Zeit in Anspruch nimmt und außerdem suche ich momentan ganz erfolglos nach meiner Motivation zu bloggen und zu lesen. Ab und zu wird von mir natürlich etwas kommen, weil ich keine Pause einlegen möchte, aber ich kann noch nicht sagen, wie regelmäßig etwas kommen wird, da ich mich zu nichts zwingen möchte. Ich denke mal, dass ihr alle Verständnis dafür haben werdet, aber ich wollte euch mal eine kleine Erklärung liefern. 

Eine kleine Änderung wird es hier auf dem Blog allerdings auch geben. Ich bin nicht ganz zufrieden damit, dass der Blog komplett auf Deutsch läuft, weil ich sehr viele englische Bücher lese und auch über das amerikanische NetGalley Bücher von den Verlagen bekomme, denen ich eine ordentliche Rezension in der entsprechenden Sprache liefern möchte. Zudem gefällt mir die englische Sprache sowieso mehr als die Deutsche und ich habe mich entschlossen einige meiner Rezensionen von nun an auf Englisch zu verfassen. Für den Anfang werde ich es erst nur bei den Büchern machen, die ich über NetGalley erhalte. Ich hoffe, dass mich diese kleine Änderung bzw. Ergänzung vielleicht sogar wieder mehr dazu motivieren können zu bloggen.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

[Rezension] Sarah J. Maas - Tower of Dawn

Autor: Sarah J. Maas
Titel: Tower of Dawn
Deutscher Titel: -
Reihe: Band 6 von 7
Seiten: 660
Verlag: Bloomsbury
Veröffentlichung: 05. September 2017
Gelesen als: Hardcover
ISBN: 978-1-68119-577-3
Preis: ca. 17€

Inhalt:
Chaol Westfall and Nesryn Faliq have arived in the shining city of Antica to forge an alliance with a Khagan of the Southern Continent, whose vast armies are Erilea's last hope. But they have also come to Antica for another purpose: to seek healing at the famed Torre Cesme for the wounds Chaol recieved in Rifthold. 
After enduring unspeakable horrors as a child, Yrene Towers has no desire to help the young lord from Adarlan, let alone heal him. Yet she has sworn an oath to assist those in need -  and will honor it. But Lord Westfall carries shadows from his own past, and Yrene soon comes to realize they could engulf them both.
In this sweeping parallel novel to the New York Times bestselling Empire of Storms, Chaol, Nesryn, and Yrene will have to draw on every scrab of their resilence if they wish to save their friends. But while they become entangled in the political webs of the khaganate, deep in the shadows of mighty mountains where warriors soar on legendary ruks, long-awaited answers slumber. Answers that might offer their world a chance at survival - or doom them all...

Zitate:
"You would be surprised by how closely the healing of physical wounds is tied to the healing of emotional ones."

"I once lived in fear of other people. I let other people walk over me just because I was too afraid of the consequences for refusing. I did not know how to refuse."

"Nesryn supposed that was why she liked the queen: there were plans so long in the making that for someone who let the world deem her unchecked and brash, Aelin showed a great deal of restraint in keeping it all hidden."

Meine Meinung:
Tower of Dawn war wohl das Buch, auf das ich dieses Jahr am sehnlichsten gewartet habe. Ich liebe die Bücher von Sarah J. Maas und kann gar nicht genug von ihnen bekommen. Ein wenig nervös war ich aber auch, da ich extrem hohe Erwartungen an das Buch hatte, denn Chaol ist mein absoluter Lieblingscharakter der Reihe. 

Ich hatte ganz ehrlich ein klein wenig Angst vor dem Einstieg in das Buch, da das Setting sich doch sehr unterscheidet und wir als Leser noch nie auf dem südlichen Kontinent in Antica waren. Gleichzeitig war ich aber auch ganz gespannt, weil das bedeutet, dass Sarah die Welt noch mehr ausbauen kann und wir eine Menge neuer Charaktere kennen lernen. Der Einstieg ist mir dann auch ziemlich leicht gefallen, weil wir mit Chaol und Nesryn gemeinsam alles über den Kontinent erfahren haben und uns mit ihnen orientieren konnten, was den Einstieg nicht schwer gemacht hat und daraufhin konnte man sich sehr schnell auf die eigentliche Handlung einlassen. 

Die Handlung hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen, denn ich wollte unbedingt wissen, ob Chaol geheilt werden kann und ob er und Nesryn es schaffen, die benötigte Hilfe für den Krieg zu bekommen. Ich fand die gesamte Handlung sehr interessant, denn wir verfolgen einige Handlungsstränge und auch die neuen Charaktere bringen einiges an Spannung mit. Außerdem ist die Handlung glücklicherweise nicht komplett auf die Heilung von Chaol fokussiert, sondern es passiert auch eine Menge anderes, was die Handlung vorantreibt und sie nicht langweilig werden lässt. Die Twists die Sarah eingebaut haben, besonders zum Ende des Buches hin und bei einer bestimmten Sache, die ich nicht nennen kann ohne zu spoilern, haben mir ebenfalls gut gefallen und haben der Handlung das gewisse extra gegeben. Mich hat es auch gleichzeitig sehr neugierig auf den letzten Band der Reihe gemacht und wie Sarah es wohl einbauen wird. 

An Charakteren haben wir eine Menge neue kennengelernt und im Gesamtbild ergaben sie eine schöne Ergänzung. Die Kinder des Khagan haben eine sehr große Rolle gespielt und sie konnten von ihren Persönlichkeiten nicht unterschiedlicher sein. Unter ihnen gab es eine Menge Spannungen, aber man merkt dennoch, dass es Geschwister sind. Natürlich mag man den ein oder anderen Charakter mehr als den anderen, aber ich hatte bei keinem das Gefühl, dass sie schlecht ausgearbeitet waren. Der große Fokus war ja auf Chaol, weil er der Protagonist in dem Buch ist, und er hat eine fantastische Wandlung durchlebt und sich toll weiterentwickelt. Besonders bei ihm bin ich jetzt gespannt, wie das erste aufeinander treffen mit Aelin und dem Rest verlaufen wird. Mit Nesryn wurde ich in diesem Band leider nicht ganz warm. In Queen of Shadows mochte ich sie ganz gerne, aber aus irgendwelchen Gründen wurde sie mir hier ein wenig unsympathisch und das hat sich erst kurz vor Schluss geändert. Zum Ende hin konnte sie nämlich meine Sympathien wieder erlangen. Yrene allerdings, die wir schon aus eine der Vorgeschichten kennen, fand ich super sympathisch und sie ist einfach nur toll. Man kann ihre Entscheidungen immer nachvollziehen, auch wenn man selber vielleicht anders reagieren würde und ihre Art und Weise kann sie nur sympathisch machen. Mich hat es gefreut sie wiederzusehen und hoffe, dass bei ihr noch mehr kommen wird.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen und trotz einer momentanen Leseflaute konnte ich das Buch gar nicht aus der Hand legen. Es gab auch hier den ein oder anderen Überraschungsmoment und besonders einen ganz zum Schluss, mit dem ich absolut nicht gerechnet habe und ich musste erstmal eine Weile innehalten. Aber nicht im negativen Sinne.

Fazit:
Das Buch ist alles was ich mir gewünscht habe und was man von Sarah kennt. Mir hat es sogar noch besser gefallen als Queen of Shadows und Empire of Storms zusammen und es ist definitiv ein neuer Favorit aus der Reihe. Ich bin wirklich froh, dass diese Novelle zu einem kompletten Roman geworden ist und bin jetzt sehr gespannt auf den Abschluss der Reihe und hoffe, dass dieser genauso gut werden wird.

Samstag, 7. Oktober 2017

[Rezension] Neal Shusterman - Scythe: Die Hüter des Todes

Autor: Neal Shusterman
Titel: Scythe - Die Hüter des Todes
Original Titel: Scythe
Reihe: Band 1 von 3
Seiten: 528
Veröffentlichung: 21. September 2017
Gelesen als: Hardcover
ISBN: 978-3-7373-5506-3
Preis: 19,99 €

Inhalt:
Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen.
Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen - aber diese Welt hat einen Preis.

Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden, Reue, unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster.
Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Todes erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten...

Zitate:
"Die Entwicklung der Zivilisation war abgeschlossen. Das wusste jeder. Was die Menschheit betraf, gab es nichts Neues mehr zu erfahren. Nichts an ihrer Existenz musste noch enträtselt werden. Und das bedeutete, dass kein Mensch wichtiger war als irgendein anderer. Im großen Plan der Dinge war vielmehr jeder gleich nutzlos." (S. 18)

"Ein Scythe ist nur das Werkzeug des Todes, doch ihr seid es, die meinen Arm bewegt. Du und deine Eltern und jeder andere auf dieser Welt führen die Hand der Scythe." (S. 22)

"Ich soll sie formen. Der Thunderhead ist die Wurzel, ich bin die Schwere, die die Äste zurechtstutzt und den Baum am Leben erhält." (S. 277)

Meine Meinung:
Das Buch war im englischsprachigen Raum eine ganze Zeit lang überall zu sehen und dort hat es schon meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Als es dann auf vorablesen online war, musste ich einfach mein Glück versuchen und gehörte doch tatsächlich zu den Glücklichen Gewinnern. Einen lieben Dank also an vorablesen und den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Ganz gespannt habe ich das Buch in die Hand genommen und der Einstieg ist mir ganz leicht gefallen. Man lernt direkt die Protagonisten kennen und bekommt einen Einblick darin, wie das Leben mit den Scythe so ist. Es wurde natürlich auch eine Menge erklärt und die wichtigsten Sachen haben wir zu Anfang erfahren und mit dem Rest des Buches wurde alles immer ein wenig weiter ausgebaut und es kam immer mehr dazu. Da es aber im Laufe der Handlung vertieft worden ist, gab es nie zu viele Infos auf einmal.
Das Konzept an sich ist ja wirklich einzigartig und hebt sich unter all den Dystopien hervor, weswegen ich besonders gespannt auf die Handlung und deren Umsetzung war. Die Handlung konnte mich fast komplett begeistern, denn sie ist sehr facettenreich. Wir erleben nicht nur, wie Citra und Rowan lernen, sondern wir erleben auch einige Nachlesungen und die Probleme, die sich damit auftun bzw. womit die Scythe oder deren Lehrlingen innerlich zu kämpfen haben. Das Facettenreichtum zeigte sich außerdem auch in den verschiedenen Arten nachzulesen, die bei dem ein oder anderen Scythe ein wenig brutaler ausfällt.  Die Umsetzung hat mir ebenfalls ganz gut gefallen. Leider fand ich es im Mittelteil für eine Zeit lang ein wenig langweilig, was sich aber durch einen sehr überraschenden Moment geändert hat. Daraufhin ging es wieder bergauf, wurde aber nochmal für einen Moment etwas langweiliger, weil sich alles ein wenig wiederholt hat. Es hat dann aber nicht mehr lange gedauert bis es mit der Spannung wieder besser wurde und ich das Buch kaum noch zur Seite legen wollte.
Alles in allem haben mir die Charaktere gefallen und ich kam sehr gut mit Citra und Rowan zurecht. Die beiden sind ziemlich verschieden, aber in ihrer Situation entwickelt sich ein gewisses Band zwischen den beiden. Trotz dieses Bandes zwischen ihnen sind sie sich aber ihrer Situation vollends bewusst und versuchen das Beste aus dieser zu machen. Was mich extrem überrascht hat ist, dass ich mit den Scythe so gut sympathisieren konnte. Es gab natürlich welche, die man nicht leiden konnte, aber im Allgemeinen haben wir verständnisvolle Scythe kennen gelernt, die das Beste aus ihrem Job machen. Ich fand die Charaktere wirklich allesamt sehr gut ausgearbeitet.
Das Ende hat mich richtig überraschen und fesseln können. Ich habe mit kaum etwas gerechnet und klebte quasi an den Seiten, weil ich wissen musste, wie es ausgeht. Ich konnte zwar schon erahnen, wie es enden würde, aber es gab dennoch ein paar Zusätze, die super gut in das Buch gepasst haben und die die Vorfreude auf den zweiten Band steigen lassen.

Fazit:
Mein erstes Buch von Neal Shusterman, dass mich absolut von sich überzeugen konnte. Trotz kleiner Längen im Mittelteil wurde mein Lesespaß nicht gemindert und ich bin extrem gespannt, wie es mit den Charakteren weitergeht. Band 2 wird schon in voller freudiger Erwartung herbeigesehnt.

Sonntag, 1. Oktober 2017

[Monatsrückblick] September 2017

Der September war irgendwie ein komischer Monat. Besonders was meine Stimmung anging, denn irgendwie hatte ich auf absolut nichts Lust und habe die Wohnung nur verlassen, wenn Mama und ich einkaufen mussten, ich zu meinem Papa gegangen bin oder einfach mal selber in die Stadt gegangen bin. Ich habe keine Ahnung, woher diese Laune herkam, aber sie war einfach da und somit habe ich mich auch zu nichts gezwungen. Vielleicht war es jetzt auch deshalb, weil bei mir nächsten Monat die Uni losgeht und ich somit nicht mehr rumsitzen und nichts machen kann. Leider hat mich diese Laune aber auch in eine Leseflaute getrieben, aus der ich aber hoffentlich langsam mal rauskommen werde, weil sie mich doch ganz schön nervt. 
Geschafft habe ich diesen Monat aber doch zum Glück ein paar Bücher.

Statistik:
Gelesen: 6
Seitenzahl (insgesamt): 2477
Seitenzahl (Schnitt am Tag): 82,5
Durchschnittliche Bewertung: 3,7
Angefangen: Tower of Dawn
Neuzugänge: 6
SuB (am Ende des Monats): 42 (Vormonat: 41)

Gelesen:

1. Elle Kennedy - The Deal
Gestartet hat der Monat mit einem Reread. Inzwischen habe ich das Buch schon zum 4. Mal gelesen und es gefällt mir immer noch so gut, wie beim ersten Mal. Ich glaube, dass ist eine dieser Reihen, die ich nie aufhören werde zu lieben. 

2. Ewa A. - Im Schatten der drei Monde
Der erste Band der Reihe konnte mich wirklich von sich überzeugen, aber leider war es bei dem Buch anders. Diesmal konnte es mich absolut nicht mitnehmen und ich habe mich eine Weile lang ziemlich gelangweilt und überraschen konnte mich nicht vieles. Ich bin mir unschlüssig, ob ich die Reihe wirklich weiter verfolgen werde.

3. Liora Blake - Fair Catch
Ein sehr toller Einstieg in eine neue New Adult Trilogie. Wenn ich mich nicht in einer Leseflaute befunden hätte, dann hätte ich das Buch wohl in einem verschlungen. So habe ich mir aber Zeit gelassen und bereue es auch nicht. Mich konnte das Buch absolut überzeugen. 

4. Liora Blake - Wild Dream
Eine gelungene Fortsetzung, die mich wie sein Start in die Trilogie überzeugen konnte. Die Charaktere waren absolut liebenswert und bis auf die Naivität der Protagonistin hatte ich kaum Probleme mit dem Buch. 

5. Tommy Wallach - The Love Has No End
Ein ganz interessantes Jugendbuch, dass sich ein wenig von anderen abhebt. Gefiel mir ganz gut, aber einige Dinge im Plot konnten mir nicht zusagen und auch mit den Protagonisten kam ich nicht allzu gut klar. Allerdings kann man sich dennoch recht gut mit Parker identifizieren. Ob mir das Buch lange im Gedächtnis bleiben wird, wage ich zu bezweifeln.

6. Scythe: Die Hüter des Todes - Neal Shusterman
Ein sehr gelungenes Buch mit einem einzigartigem Konzept. Mich konnte Neal Schusterman absolut mit Scythe überzeugen und es war ein wahnsinnig guter Einstieg in diese Reihe. Ein Buch, welches ich nur empfehlen kann und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band.

Monatshighlight:

Enttäuschung des Monats:

Freitag, 29. September 2017

[Neuzugang] Der September hielt sich im Rahmen

Der September ist fast vorbei und da ich bezweifle, dass ich in den letzten zwei Tagen noch neue Bücher kaufen werde, wird es Zeit euch meine Neuzugänge vorzustellen. Im September hab ich mich doch tatsächlich mal zurückhalten können und habe nur Bücher gekauft bzw angefragt, die mich wirklich interessiert haben. Dank einer Leseflaute habe ich allerdings noch nicht allzu viele Bücher gelesen und mein SuB ist, glaube ich, doch ein wenig gewachsen. Im Oktober hoffe ich aber, dass ein paar weniger Bücher bei mir einziehen oder es bei E-Books bleibt, da diese doch ein wenig günstiger sind. 
Insgesamt sind bei mir 3 Printbücher bei mir eingezogen und tatsächlich habe ich nur eines von ihnen gekauft und die anderen beiden sind Rezensionsexemplare. Von den Büchern habe ich zum jetzigen Zeitpunkt, an dem ich den Post schreibe, erst ein Buch komplett gelesen und bei dem anderen bin ich kurz vorm Schluss. 

This Love Has No End von Tommy Wallach habe ich vom Verlag bekommen und der Klappentext hörte sich wirklich sehr interessant an. Gelesen ist das Buch auch schon und es ist definitiv kein schlechtes Buch, aber vom Hocker konnte es mich auch nicht hauen.
Scythe - Die Hüter des Todes von Neal Shusterman konnte ich dank vorablesen als Rezensionsexemplar erhalten und das Buch hat mich schon eine Weile angelächelt, seitdem es in Amerika und England seine Runden gemacht hat. Bisher gefällt mir das Buch ganz gut und ich bin schon gespannt, wie es enden wird.
Tower of Dawn von Sarah J. Maas war wohl das Buch, auf welches ich mich am meisten gefreut habe dieses Jahr und ich habe es immer noch nicht gelesen, obwohl ich es schon seit Anfang/Mitte September habe. Aber da die Rezensionsexemplare Vorrang haben und mich dann eine Leseflaute aufgesucht hat, bin ich noch nicht dazu gekommen das Buch zu lesen. Im Oktober wird es aber soweit sein und ich bin schon ganz gespannt darauf.

The Song of Achilles von Madeline Miller steht schon ganz lange auf meiner Wunschliste und dann war es plötzlich so günstig für den Kindle zu erhalten, dass ich einfach nicht Nein sagen konnte. Ich habe schon so viel gutes über das Buch gehört und bin gespannt es endlich Mal zu lesen. 
Taken Back von Cali Mackay & Julie Farrell, genauso wie Summer Sky von Lisa Wallow waren Spontankäufe. Ich weiß gar nicht mehr genau wie ich die Bücher gefunden habe, aber nachdem ich die Klappentexte gelesen habe und den günstigen Preis gesehen habe, konnte ich mich einfach nicht zurückhalten und habe sie kurzerhand gekauft. Ich bin schon gespannt, was mich bei den beiden Büchern erwarten wird.

Kennt ihr schon eines der Bücher? Wenn ja, wie haben sie euch gefallen? Und was ist bei euch so im September eingezogen?


Montag, 25. September 2017

[Rezension] Tommy Wallach - This Love Has No End

Autor: Tommy Wallach
Titel: This Love Has No End
Original Titel: Thanks for the Trouble
Reihe:
Seiten: 320
Verlag: cbj
Veröffentlichung: 04. September 2017
Gelesen als: Paperback
ISBN: 978-3-570-17396-1
Preis: 14,99 €

Inhalt:
Als der 17-Jährige Parker in einer Luxushotellobby dem faszinierenden Mädchen Zelda begegnet und sie um ein obszön dickes Banknotenbündel erleichtert, ist es vorbei mit seiner Unsichtbarkeit. Denn eigentlich hat er die Kunst perfektioniert, niemandem aufzufallen. Doch die silberhaarige Zelda sieht ihm mitten ins Herz. Und so lässt Parker sich mit ihr auf eine hochriskante Wette ein. Die wird sie beide in einem atemberaubenden Wirbel durch die Nacht tragen, sie werden der Liebe begegnen, dem Glück über den Weg laufen, dem Tod ins Auge schauen uns erkennen, was ihnen ihr Leben wert ist.

Zitate:
"Man könnte ja meinen, ich hätte begonnen, in Hotels herumzuhängen, weil sie tolle Orte sind, um Leute zu beklauen, aber eigentlich war es genau andersrum." (S. 19)

"Ich bin doch eigentlich wie Robin Hood. Ich klaue von den Reichen und gebe es den Armen. In diesem Fall bin der Arme eben ich." (S. 22)

"Sie liebten sich so wie das Meer die Küste - an der es nagt, Stück für Stück, Tag für Tag. Sie liebten sich wie die Sonne, die Pflanzen wachsen lässt, dann die Blätter verbrennt und alle Feuchtigkeit aus der Erde zieht, bis sie hart und ausgedörrt ist. Sie liebten sich wie die Tauben, sie Bronzestatue, die sie komplett zuscheißen." (S. 50)

Meine Meinung:
Das Buch ist mir ganz spontan wegen des Covers im Bloggerportal aufgefallen und vom Klappentext her hörte es sich auch sehr interessant an. Ich muss mich daher einmal beim Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanken.

Bei dem Buch wird man direkt in die Handlung geworfen, aber der Einstieg fällt einem dennoch nicht schwer, weil alles am Anfang doch erklärt wird und wir einen Blick in Parkers Leben und Gedankenwelt bekommen. Da man direkt in die Handlung geworfen wird, muss man nicht lange darauf warten, dass Parker Zelda zum ersten Mal sieht. Nach dem Einstieg ist mir aber schnell aufgefallen, dass sich das Buch in eine andere Richtung entwickeln würde, als ich es erwartet hätte.
Ich kann meine Erwartungen an das Buch nicht genau beschreiben, aber ich habe mit einer komplett anderen Handlung gerechnet. Im Endeffekt fand ich die Handlung aber ganz und gar nicht schlecht. Sie hebt sich vielleicht auch nicht unbedingt von anderen Romanen ab, aber sie hat etwas an sich, dass die etwas besonderes ist. Vielleicht mag es aber auch nur an den beiden Protagonisten liegen, die verschiedener gar nicht sein können, aber dennoch wahnsinnig gut harmonieren. Ich fand einen Punkt an der Handlung allerdings mehr als seltsam, der mir nie richtig zusagen konnte. Leider kann ich ihn nur nicht erwähnen, da ich sonst mächtig etwas über Zelda spoilern würde. Aber ich glaube, dass das der einzige Punkt an der Handlung und der Umsetzung war, den ich absolut nicht mochte. Wobei...eine Sache gibt es da doch noch und das ist die Länge der Kapitel. Ich fand sie allesamt viel zu kurz und ein Großteil der Kapitel ist nur 3-4 Seiten lang. Das hat mich auf Dauer extrem genervt.
Mit den Charakteren bin ich leider nie richtig warm geworden. So ging es mir mit den Protagonisten und allen Nebencharakteren. Sie waren mit alle unsympathisch und fühlten sich maßlos konstruiert an. Ich hab dadurch auch leider nie eine Verbindung zu den Charakteren aufbauen können und ab irgendeinem Zeitpunkt ging mir besonders Zelda auf die Nerven. Mit ihr konnte ich wohl am wenigsten anfangen. Am meisten konnte ich tatsächlich etwas mit Parker anfangen und mich ein wenig mit ihm identifizieren. Wenn er nicht so konstruiert gewirkt hätte, dann hätte ich ihn wohl richtig ins Herz geschlossen.
Das Ende war leider von Anfang an abzusehen und hielt keine Überraschung für einen breit. Es ist kein schlechtes Ende und es passt sehr gut zur Handlung, aber der Überraschungseffekt hat mir gefehlt. So war mir einfach von Anfang an bewusst, was am Ende geschehen würde. Außerdem fühlte es sich zum Schluss recht gehetzt an, so als hätte der Autor das Buch einfach schnell beenden wollen.

Fazit:
Ich habe das Gefühl, dass meine Rezension sich extrem negativ anhört und ich das Buch absolut schrecklich fand, aber das ist nicht der Fall. Es war definitiv noch eine Menge Luft nach oben, aber es ist auch kein schlechtes Buch. Das Buch ist halt schlichtweg einfach nur durchschnittlich. Ich denke nur leider, dass mir das Buch nicht sehr lange im Gedächtnis bleiben wird.

Sonntag, 17. September 2017

[Rezension] Liora Blake - Wild Dream

Autor: Liora Blake
Titel: Wild Catch
Original Titel: Second Chance Season
Reihe: Band 2 von 3
Seiten: 400
Veröffentlichung: 04. September 2017
Gelesen als: E-Book
ISBN: 978-3-95818-182-3
Preis: 4,99 €

Inhalt:
Garrett Strickland ist ein Junge vom Land, in jeder Hinsicht. Er ist loyal und lebt im Hier und Jetzt, nicht in der Vergangenheit. Denn dort liegen nur ein abgebrochenes Landwirtschaftsstudium, das ihm eigentlich eine blühende Zukunft bescheren sollte, und der Tod seines Vaters, der ihm die überschuldete Familienfarm hinterließ. Nach dem Verkauf hat Garrett ein für alle Mal gelernt, dass wilde Träume einen nicht weiter bringen und man nur Gefahr läuft alles zu verlieren. Bis sein Weg den eines Stadtmädchens kreuzt, dass gerade seinen Traum von der Zukunft verwirklicht, und er sich fragt ob das Hier und Jetzt wirklich reicht. 
Cara Cavanaugh ist bereit für das Leben. Selbst wenn es bedeutet ihr bisherige Leben komplett über den Haufen zu werfen und ihren Verlobten und einen gut bezahlten Job in Chicago zu verlassen. Nun hofft sie, dass ein Schreibauftrag in den Weiten Coloradosder erste Schritt in Richtung einer glorreichen Karriere als freischaffende Journalistin ist. Leider hat sie vom Leben auf dem Land so viel Ahnung wie vom Kühe melken. Aber als liebenswerter Typ von nebenan,der dazu auch noch aussieht wie dem nächsten County Music Video entsprungen, ihr seine Hilfe anbietet, merkt Cara, dass die beste Story vielleicht eine Love Story ist. Nämlich ihre...

Zitate:
"Da draußen, egal wem das Land gehört, ist die Arbeit auf eine Weise ehrlich, wie es kein anderer Job sein kann. Der Boden macht alle gleich, man kann ihm nichts vorgaukeln oder sich seinen Weg durchflunkern für das, was es braucht, um auf diese Weise seinen Lebensunterhalt zu verdienen und das - diese raue und authentische Realität - ist es, was ich am meisten daran vermisse, auf dem Land zu arbeiten." (Pos. 810)

"Ich will Garrett Strickland behalten. Nicht nur für ein paar weitere Wochen, nicht nur, bis ich weg muss. Ich will ihn behalten. Für immer." (Pos. 3636)

Meine Meinung:
Da ich von Liora Blakes Büchern bisher nur gutes gehört habe, habe ich den zweiten Teil ihrer Grand Valley Trilogie direkt mit dem ersten Band auf NetGalley angefragt. Ich möchte mich daher einmal bei NetGalley und dem Verlag zur Bereitstellung des Rezensionexemplares bedanken.

Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da ich mit dem Setting und mit Garrett aus dem ersten Band schon vertraut war. Wir wurden, genauso wie im ersten Band, auch direkt in die Handlung geworfen und mussten nicht lange auf das erste Aufeinandertreffen warten. Es war definitiv mal was anderes, denn Garrett hat Cara am Straßenrand aufgegabelt. Das sich die Protagonisten so kennen lernen habe ich bisher auch noch nicht erlebt und hier in diesem Fall passte dieser Einstieg mehr als perfekt. 
Die Handlung fand ich in diesem Band etwas klischeehafter als im ersten Band. Besonders alles um Cara herum fand ich ziemlich klischeehaft, aber der restliche Handlungsverlauf hat mich das während des Lesens immer wieder vergessen lassen. Bisher ist diese Trilogie die einzige in dem Genre, die ich gelesen habe, bei der die Protagonisten auf dem Land arbeiten und auch hier hat es mir, wie beim ersten Teil schon gefallen. In Wild Dream kriegen wir mehr über das Leben auf dem Land direkt mit, weil mehr als 90% der Handlung spielt direkt auf dem Land und an der ein oder anderen Stelle war es wirklich sehr amüsant. Die Umsetzung schien mir wirklich gelungen, denn es wirkt sehr facettenreich und die Autorin schert sich auch nicht darum zu zeigen, was auf dem Land so los sein kann. 
An sich waren mir so ziemlich alle Charaktere sympathisch und Garrett hat es mir wirklich angetan, aber was mir an Cara negativ aufgefallen ist, dass sie also so extrem naiv dargestellt worden ist. Mir braucht kein Mensch erzählen, dass er noch nie einen Sicherungskasten gesehen hat. Besonders bei jemanden wie Cara, die eh nie richtig in das Leben ihrer Familie gepasst hat und etwas anderes für sich wollte. Ansonsten fand ich aber, dass man sich mit ihr auch identifizieren kann, denn wenn ich mich auf einem Bauernhof oder einer Farm wiederfinden würde, dann würde ich wohl in der ein oder anderen Situation genau wie Cara handeln. Von Garrett war ich ja schon im ersten Band ganz angetan und er stellte sich als absolut keine Enttäuschung heraus. An ihm stimmte einfach alles, denn er war loyal, ehrlich, hat Mitgefühl gezeigt und war immer bemüht das Richtige zu tun oder sein Gegenüber zu unterstützen. Am meisten hat mich aber gefreut, dass Whitney und Cooper vorgekommen sind und wir auch ein wenig erfahren haben, wie es sich bei den beiden weiterentwickelt hat. 
Das Ende hat mir ganz gut gefallen. Natürlich kam es nicht ganz ohne Drama aus, aber wie schon beim ersten Band fand ich, dass die Probleme realistisch gewesen und dargestellt worden ist. Es wirkte nicht überzogen und ich habe auch besonders am Ende mit den beiden Protagonisten mitgefiebert, dass die beiden alles hinbekommen.

Fazit:
Mit Wild Dream hat Liora Blake einen würdigen Folgeband geschrieben. Die Charaktere sind wirklich real, genauso wie deren Probleme. Der Roman zeichnet sich durch seine Vielschichtigkeit aus und man will das Buch gar nicht aus der Hand legen. Ich bin schon gespannt, was Liora Blake sich für den dritten Band hat einfallen lassen.



Donnerstag, 14. September 2017

[TAG] My Reading Habits

Ich bin ja ein großer TAG-Liebhaber, aber selber einen mache passiert bei mir dann doch eher weniger. Diesen TAG habe ich bei Jasi von meinelieblingsbooks entdeckt und er hat mir ganz gut gefallen, da man ein wenig mehr über den Blogger erfährt, ohne das man zu private Fragen beantworten muss.

Die Fragen

1. Hast du einen bestimmten Platz zu Hause zum Lesen?
Nein, einen bestimmten Platz habe ich nicht. Ich lese überall zu Hause, dabei ist es mir egal ob es in meinem Zimmer in meinem Bett oder im Sitzsack ist, ob ich im Bett meiner Mama lese oder auf der Couch. Ich nutze jeden Raum zu lesen, sodass es auch vorkommt, dass ich im Badezimmer lese oder in der Küche. 

2. Lesezeichen oder ein willkürliches Stück Papier?
Lesezeichen! Sobald ich ein Buch beginne, nehme ich eines meiner Lesezeichen aus meinem Nachtschrank. Das ist das einzige, was ich willkürlich auswähle. Allerdings kann es auch mal passieren, dass ich mein Lesezeichen vergesse und für den Moment reicht dann auch ein Stück Papier oder ein Taschentuch.

3. Kannst du irgendwo aufhören in einem Buch zu lesen oder wartest du bis ein Kapitel zu Ende ist oder bis du 50-100 Seiten gelesen hast?
Am liebsten höre ich mit dem Lesen auf, bis ich ein Kapitel beendet habe, allerdings habe ich auch kein Problem darin ein Buch mitten im Kapitel zur Seite zu legen. Für mich funktioniert beides ganz gut.

4. Isst du oder trinkst du während des Lesens?
Absolut. Ich lese ja selbst, wenn ich am Frühstücken bin und mache mir dabei auch keine Sorgen, dass ich das Buch beschädige. Zwischen Buch und Essen ist immer genug Abstand. Aber auch sonst so trinke oder nasche ich beim Lesen.

5. Multitasking: Musik oder Fernsehen während du liest?
Tatsächlich beides. Ich habe keine Probleme zu lesen, wenn nebenher der Fernseher läuft und Musik ist bei mir immer an. Ich brauche einfach diese Hintergrundgeräusche und mich lenken sie auch nicht ab. Wenn ein Buch so richtig gut ist, dass vergesse ich sogar die Hintergrundgeräusche.

6. Ein Buch oder mehrere Bücher gleichzeitig?
Geht beides bei mir gut und es wechselt immer wieder. Mal lese ich immer nur ein Buch zur Zeit und zu anderen Zeiten mehrere. Mehrere Bücher gleichzeitig lese ich meistens im Winter, weil es so früh dunkel wird und ich keine Lust habe extra das Licht anzumachen und dann lese ich im dunkeln auf meinem Kindle. Zur Sommerzeit ist es dann tatsächlich eher nur ein Buch zur Zeit. 

7. Zuhause lesen oder überall?
Am liebsten zuhause. Ich mag es inzwischen gar nicht mehr so gerne unterwegs zu lesen. Ich weiß auch nicht genau warum das so ist, aber das ist mir vor ein paar Monaten in Bristol aufgefallen, dass ich es gar nicht mehr mag in öffentlichen Verkehrsmitteln zu lesen. Wenn es allerdings in einem Café ist, in der Schule oder z.B. in einem Park, dann lese ich da auch ganz gerne.

8. Laut lesen oder still im Kopf ("normales" Lesen)?
Ich kann es nicht leiden laut zu lesen. Vorlesen ist auch nicht so meins, zumindest wenn es um längere Texte geht. Aber wenn ich zuhause bin, dass lese ich natürlich immer am liebsten still. Wenn ich was anderen machen würde, würde meine Mama mich wohl auch blöd anschauen und mir fragen ob es mir noch ganz gut geht. 

9. Überspringst du Passagen aus einem Buch oder Seiten?
Das kann durchaus mal passieren. Wenn mich ein Buch nicht mitreißen kann oder ich es nicht allzu gerne mag, dann überfliege ich die ein oder andere Stelle um ein wenig schneller durch Buch zu kommen. 

10. Den Buchrücken brechen oder ihn so belassen, dass er im besten Falle wie neu aussieht?
Mit Absicht breche ich den Buchrücken nicht, aber wenn es von selber passiert, dann habe ich damit auch kein Problem. Für mich ist es nicht allzu wichtig, dass das Buch nach dem Lesen wie neu aussieht.

11. Schreibst du in deine Bücher?
Nein. Das einzige, was in meine Bücher kommt, sind Post-Its. In Bücher habe ich bisher nur geschrieben, wenn es sich um eine Schullektüre gehandelt hat. 

12 Wen taggst du?
Ich tagge einfach mal jeden, der Lust auf diesen Tag hat :)

Sonntag, 10. September 2017

[Rezension] Liora Blake - Fair Catch

Autor: Liora Blake
Titel: Fair Catch
Original Titel: First Step Forward
Reihe: Band 1 von 3
Seiten: 400
Veröffentlichung: 04. September 2017
Gelesen als: E-Book
ISBN: 978-3-95818-181-6
Preis: 4,99 €

Inhalt:
Denvers Wide Receiver Cooper Lowry hat eine grandiose Karriere hinter sich. Dafür hat er schwer gearbeitet und sich keine Ablenkung gegönnt. Aber so langsam merkt Cooper, dass sein Körper die Schläge auf dem Football Feld nicht mehr so leicht wegsteckt. Nach einem besonders harten Match hilft nur noch der Gang in die Apotheke, wo ihm eine faszinierende, wunderschöne und leicht chaotische junge Frau hilft, das unterste Regalbrett zu erreichen. Cooper ist sich sicher, dass er diese Frau unbedingt wiedersehen muss. Und als sein Arzt ihm dann noch ein paar Tage Auszeit verschreibt, weiß Cooper genau, wo er hin will...
Whitney Reed steht kurz davor ihre Apfelplantage zu verlieren, die sie vor drei Jahren in Hotchkiss, Colorado, gekauft hat. Damals suchte sie einen Ort zum Unterkommen, fand stattdessen ein Zuhause. Nun könnte jederzeit der Gerichtsvollzieher an ihrer Tür stehen. Stattdessen tut das allerdings ein leicht mürrischer, aber wahnsinnig gutaussehender Football Spieler. Und vielleicht ist er genau das, was Whitney braucht, um endlich Wurzeln zu schlagen...

Zitate:
"Ich tue nichts, ich bin nichts und ich fahre nach Hause zu nichts. Keine Perspektiven, das traurige Ende einer Ernte und ein kaltes, leeres Haus." (Pos. 416)

"In meiner Welt gibt es zwei Kategorien von Frauen: Trikotjägerinnen und Nicht-Trikotjägerinnen. Es ist das Beste, dich von Trikotjägerinnen fernzuhalten, denn sie sind den Aufwand nicht wert." (Pos. 523)

"Ich bin für sie kein Essenscoupon oder ein Bündel Geldscheine. Ich bin nicht mein Vertrag oder mein Trikot. Sie findet einfach nur, dass ich ein Trottel bin. Mein Gott, sie ist einfach fantastisch." (Pos. 1622)

Meine Meinung:
Das erste Mal ist mir das Buch auf vorablesen aufgefallen und daraufhin bei NetGalley. Bei letzterem musste ich einfach mein Glück versuchen und es anfragen, denn alleine vom Cover her schien es eine Romanze zu werden, auf die ich momentan eh totale Lust habe und der Klappentext hat es dann bestätigt. Ich muss mich herzlich beim Verlag zur Bereitstellung des Rezensionexemplares bedanken. 

Um den Einstieg habe ich mir keine großen Sorgen gemacht, denn ich bin davon ausgegangen, dass dieser mir leicht fallen würde. Als ich es dann angefangen habe, ist der Einstieg mir auch wirklich leicht gefallen und wir erleben erst mal den Moment, der zu der ersten Begegnung beider Protagonisten führt. Diese ist der perfekte Vorgeschmack für das, was noch kommen wird. 
Die Handlung kommt tatsächlich ohne allzu großem Drama voran. Natürlich gibt es auch in dem Buch Drama, aber dieses entsteht nicht durch Missverständnisse, sondern durch außenstehende Dingen, so wie Coopers Verletzungen oder Whitneys bevorstehenden Verlust ihrer Apfelplantage. Beides kommt in der Beziehung der beiden natürlich auch zur Sprache, aber es wird nicht direkt zum Problem gemacht. Generell fand ich die Probleme in dem Buch wirklich realistisch dargestellt und hatte nicht das Gefühl, dass es übertrieben sei. Die Umsetzung ist bei dem Buch wirklich gelungen, denn wir erleben mal eine Beziehung, bei der die beiden Protagonisten mit einer Fernbeziehung klar kommen müssen, da sie in verschiedenen Bundesstaaten leben, und sie kommen dabei ganz ohne Betrügereien zurecht. Das einzige was ich zu bemängeln hätte ist, dass die Beziehung und die Gefühle zwischen Cooper und Whitney bei mir nie ganz angekommen sind. Es prickelte wirklich heftig zwischen den beiden, aber irgendwie ist es bei mir nie angekommen und ich habe es nicht selber gespürt. Das finde ich dann doch etwas schade, weil ich das von dem Genre einfach erwarte.
Der Fokus des Buches lag ganz auf Whitney und Coopers Beziehung und dadurch haben wir von den beiden auch am meisten mitbekommen. Auch wenn sie im Fokus waren, haben wir doch auch etwas von Whitneys Freunden und Bekannten mitbekommen und den ein oder anderen auch besser kennengelernt, sowie wir Coopers Teamkollegen kennen lernen konnten. 
Wenn man Whitney und Cooper als Person vor sich hat, würde man wohl meinen, dass die beiden absolut nicht zusammenpassen, aber Gegensätze ziehen sich an. Unsere Protagonisten ergänzen sich absolut perfekt. Cooper ist der perfekte Ausgleich für Whitneys Lebensstil und ihrer etwas flippigeren Art und Weise und Whitney ist der perfekte Ausgleich für Coopers mürrischen Daseins. Auch wenn die Beziehung bei mir nie ganz angekommen ist, war es dennoch schön mal wieder ein Buch über eine gesunde und funktionierende Beziehung zu lesen. Außerdem war es auch immer wieder amüsant zu lesen, wie Whitney Cooper die Leviten liest, wenn er sich mal wie ein Neanderthaler benommen hat. 
Das Ende kam für mich ja sehr überraschend. Nicht, weil irgendetwas passiert ist, womit ich nicht gerechnet habe, denn das Buch war recht vorhersehbar, sondern weil ich plötzlich die Leseprobe für den zweiten Band vor mir hatte. Ich dachte erstmal, dass ich was verpasst hätte, denn ich war definitiv bereit für mehr, aber an der Stelle war die Handlung doch tatsächlich abgeschlossen. Das Ende, auch wenn es so überraschend kam, war für mich aber mehr als zufriedenstellend und ich bin schon gespannt, ob wir im zweiten Band noch ein wenig über die beiden erfahren werden.

Fazit:
Ein sehr toller Auftakt, in dem es mal endlich eine gesunde und funktionierende Beziehung gibt. Einziges Manko ist, dass die Beziehung bei mir nicht ganz angekommen ist, aber ansonsten ist dieses Buch purer Lesespaß. Ich kann es jedem empfehlen, der eine schöne Liebesgeschichte lesen möchte, die nicht mit Drama überladen ist und einige sexy Stellen zu bieten hat.